getreide

Zeitleiste

1489

Am Landshuter Hammerbach wird eine Papiermühle gebaut.


1871

Am 26. August erwerben Christian Meyer und Viktoria Leinfelder die Papiermühle.


1872

Die alte Papiermühle wird abgebrochen. An ihrer Stelle wird ein fünfstöckiges Gebäude für den Betrieb einer Getreidemühle, Stallung, Remise und Schupfe errichtet. Das Kernstück - das Mühlengebäude - steht bis heute.

 

1895

Umwandlung der Meyermühle in die „Landshuter Kunstmühle C. A. Meyer`s Nachf. KG in Landshut“.

 

1898

Die Meyermühle wird AG: Gemäß offizieller Bekanntmachung des Königlichen Landgerichts Landshut wird eine Aktiengesellschaft von unbeschränkter Dauer unter der Fa. „Landshuter Kunstmühle C. A. Meyer`s Nachfolger AG in Landshut“ gegründet.

 

1936

Totaler Umbau des gesamten Mühlenbetriebes. Die gesamte maschinelle Einrichtung von Mühle und Reinigung wird erneuert. Im Magazingebäude werden großräumige Mischereivorrichtungen für sämtliche Mahlprodukte geschaffen.

 

1964/65

Erweiterung der Silokapazität auf ca. 6000 t.

 

1970

Die Betriebseinrichtung wird durchgehend erneuert. Die bisherige Elevatorenmühle wird auf Pneumatik umgestellt. Weizen- und Roggenmühle werden kombiniert.

 

1982

Beginn der Verarbeitung von Biogetreide.

 

1993

Erste Öko-Bilanz. Um die Umweltauswirkungen zu bewerten, die von der Mühle ausgehen, werden erstmals und ab da dann jährlich, interne Umweltprüfungen in Form von Öko-Bilanzen erstellt.

 

1996

Öko-Audit. Das Umweltmanagement-System der Landshuter Meyermühle nach der Norm DIN 14001 wird offiziell bestätigt: Als erste Mühle Europas wird die Meyermühle nach der EG-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert.
Einweihung der neuen Mehlsiloanlage mit EDV-gesteuerter Verladung und Komponentenmischanlage. Diese Neuerung erlaubt kundenspezifische Mischungen in konstanter Qualität.

 

1997

ISO-Zertifizierung der Meyermühle nach DIN ISO 9001.


2002

Wiederholungsaudit des EG-Öko-Audits

 

2003 - 2007

Die Meyermühle führt umfangreiche Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen durch: Komplette Erneuerung der Weizenmühle. Die Getreidereinigung wird mit einem digitalen Farbausleser (Sortex) erweitert. Die Holzdielenböden werden im gesamten Mühlengebäude mit Epoxydharz versiegelt. Bau einer geschlossenen Getreideannahme mit automatischer Musterziehung (Rakoraf), damit verbunden ist eine Erhöhung der Getreideannahmeleistung auf 100 to/ Stunde.

 

2008

Die Meyermühle ist somit technisch auf dem neuesten Stand und bestens gerüstet für die hohen Anforderungen zur Herstellung von reinsten Biomehlen in konstanter Spitzenqualität.